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Lichtmaschine defekt - Symptome, Infos und Kosten

Die Lichtmaschine als Energiequelle im Fahrzeug

Die Lichtmaschine, auch LiMa genannt, ist ein elektrischer Generator. Sie wird vom Motor angetrieben und dient der Stromversorgung von Verbrauchern im Fahrzeug. Der Name geht auf Zeiten zurück, in denen die Lichtmaschine ausschließlich die Fahrzeugbeleuchtung mit Strom versorgte. Heutzutage ist die Starterbatterie der größte Abnehmer der Lichtmaschine. Sobald der Motor läuft, wird die Lichtmaschine mit einem Reibband durch ein Rad des Fahrzeugs oder auch als klassisches Nebenaggregat angetrieben. Für den Antrieb werden ein Keilrippenriemen oder ein Keilriemen genutzt. Die elektrische Energie ergibt sich aus der Umwandlung der mechanischen Energie. Energieverluste entstehen vor allem durch Reibung.

Die Batterie entleert sich zu schnell? – Lichtmaschine kann defekt sein

Wenn sich die Batterie zu schnell entleert, dann kann dies ein Zeichen dafür sein, dass die Lichtmaschine defekt ist. Im Normalfall lädt die Lichtmaschine die Batterie wieder auf, sodass bei regelmäßiger Fahrt die Starterbatterie stets genügend Strom zur Verfügung hat. Erfüllt die Lichtmaschine jedoch nicht ihre Aufgabe, dann verliert die Autobatterie mehr und mehr an Ladung, bis schließlich der Motor nicht mehr anspringt. Sie erkennen eine schwächer werdende Batterie an Startschwierigkeiten oder auch Funktionsausfällen in der Elektrik. Liegen Probleme im Bereich der Batterie vor, dann leuchtet irgendwann die Batterieleuchte auf. Defekte an der Lichtmaschine können über die Batterieleuchte signalisiert werden, es kann aber auch eine eigene Leuchte im Armaturenbrett vorhanden sein.

Woran erkenne ich, dass die Lichtmaschine defekt ist?

Entlädt sich die Batterie zu schnell, dann sollte eine Werkstatt die Lichtmaschine prüfen. Vor allem dann, wenn es sich um eine neue Batterie handelt, sollte ausreichend Energie vorhanden sein. Bedenken Sie jedoch, dass das häufige Fahren von Kurzstrecken oder die Nutzung des Radios bei ausgeschaltetem Motor die Batterie auch bei einer intakten Lichtmaschine entleeren kann. Selbiger Effekt tritt auf, wenn Lichter noch angeschaltet sind, obwohl der Motor aus ist. Das Aufleuchten von Warnleuchten im Armaturenbrett kann ebenso ein Hinweis auf eine defekte Lichtmaschine sein wie der Ausfall von Leuchten. Treten Funktionsstörungen auf, die im Zusammenhang mit der Stromversorgung stehen, dann kann die Lichtmaschine die Fehlerquelle sein. Geräusche aus dem Motorraum können ebenfalls auf eine defekte Lichtmaschine beziehungsweise auf einen defekten Keilriemen hinweisen. Da der Keilriemen in Kontakt mit der Lichtmaschine steht, ist er in diesem Fall meistens zu hören, weil er nicht mehr korrekt arbeitet. Dies äußert sich oftmals durch ein wahrnehmbares Quietschen. Die Stromerzeugung ist gestört, obwohl der eigentliche Defekt nicht an der Lichtmaschine, sondern am Keilriemen zu suchen ist.

Die Ursachen für den Defekt der Lichtmaschine

Theoretisch kann die Lichtmaschine fehlerfrei bis an das Ende der Nutzungszeit des Fahrzeugs arbeiten. Sie kann aber auch im Laufe der Jahre einen Defekt erleiden und muss dann ausgetauscht werden. Sind elektrische Komponenten beschädigt, dann kann sich dies mitunter negativ auf die Lichtmaschine auswirken. Liegt am Generatorkeilriemen eine falsche Spannung vor, so erhöht sich die Gefahr von Beschädigungen an der Lichtmaschine. Im Rahmen der regelmäßigen Fahrzeuginspektion ist eine Sichtkontrolle des Motorraums vorgesehen, bei welcher der KFZ-Mechatroniker einen Blick auf die Keilriemen wirft. Der Keilrippenriemen sollte vorsorglich ungefähr alle 120.000 km ausgetauscht werden, entscheidend sind die Angaben des Fahrzeugherstellers. Entscheidend hierfür ist jedoch maßgeblich die Art und Weise, wie das Fahrzeug genutzt wird. Des Weiteren sollten regelmäßig die Verbindungen der LiMa (Lichtmaschine) überprüft werden, um dort vorhandene Beschädigungen vorbeugend zu erkennen.

Schwankende Leistungen bei einer defekten LiMa

Es ist für die Lichtmaschine charakteristisch, dass sie bei einem Defekt nicht vollständig funktionsunfähig ist, sondern nur noch teilweise ihre Leistung erbringt. Folgendes Szenario ist möglich: Da im Winter viele Verbraucher angeschaltet werden, beispielsweise die Heizung und die Beleuchtung, entleert sich die Batterie schneller. Eine unzuverlässige Lichtmaschine lädt die Batterie an einigen Tagen auf, an anderen Tagen springt der Motor jedoch nicht an. Oftmals denken Autofahrer zunächst an einen Defekt der Starterbatterie, was durchaus möglich ist. Trifft jedoch die Lichtmaschine die Schuld für die Funktionsstörungen, dann führt der Austausch der Batterie nur zu einer kurzzeitigen Verbesserung.

Wie stellt die Werkstatt fest, dass die Lichtmaschine defekt ist?

Eine erste Maßnahme ist die Kontrolle der Spannung an der Batterie und an der Lichtmaschine. Eine niedrige Ladespannung an der Lichtmaschine kann auf einen dortigen Defekt hindeuten, ist jedoch kein eindeutiger Hinweis. Die KFZ-Mechatroniker schließen nacheinander verschiedene Fehlerquellen für die Symptome aus und testen gegebenenfalls vorübergehend eine neue Autobatterie. Bestätigt sich der Verdacht auf einen Defekt an der Lichtmaschine, so wird der Austausch vorgenommen. Der Einbau von gebrauchten Modellen ist möglich, allerdings stellt sich die Frage, über welche Laufleistung die betreffende Lichtmaschine bereits verfügt. Zudem ist auf die Kompatibilität zu achten, da für nahezu jedes Fahrzeugmodell eine spezielle Lichtmaschine existiert. Wird ein alternatives Modell eingebaut, dann besteht die Gefahr, dass keine ausreichende Leistung erbracht wird.

Wie wird die Lichtmaschine repariert?

Eine klassische Reparatur der Lichtmaschine ist aus Kostengründen nicht üblich. Die Werkstätten tauschen das defekte Bauteil aus und ersetzen es durch ein neues Modell. Eine Ausnahme liegt vor, wenn lediglich die Schleifkontakte des Generators defekt sind. In diesem Fall kann eine Generalüberholung die Lichtmaschine wieder in Gang setzen. Wurden jedoch bereits die Lager überanstrengt, dann übersteigen die Reparaturkosten meistens den Neuwert der LiMa. Ein Austausch ist recht zügig erledigt, wodurch niedrige Arbeitskosten entstehen. Um für die Lichtmaschine die Kosten zu bestimmen, ist die genaue Kenntnis des Fahrzeugmodells erforderlich. Jeder Motor benötigt eine speziell auf seine Bedürfnisse angepasste Lichtmaschine. Üblicherweise liegen für die Lichtmaschine die Kosten zwischen 400 € und 1200 €. Die Generatoren für den Fiat Grande Punto sind mit 400 € bis 550 € zum Beispiel verhältnismäßig günstig. Die Lichtmaschine für den VW Golf V gehört zu den teureren Varianten. Im Zuge der Reparatur sollten Sie zugleich den Regler und den Keilriemen wechseln lassen, um die vollständige und dauerhafte Funktionsweise sicherzustellen. Die Kosten für den Regler betragen rund 100 € bis 150 €. Für den Keilriemen müssen Sie mit Reparaturkosten in Höhe von 50 € bis 200 € rechnen. Die Kosten sind stark davon abhängig, um was für eine Marke und Modell es sich handelt. Demnach richtet sich der Aufwand, die LiMa aus- und wieder einzubauen.
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