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Klimakompressor defekt - Symptome, Infos und Kosten

Wenn die Klimaanlage ausfällt und der Klimakompressor defekt ist

Das Auto bleibt im Sommer warm, die Luft im Inneren kühlt sich nicht ab? In diesem Fall ist es notwendig, die Klimaanlage überprüfen zu lassen. Erhärtet sich der Verdacht, dass der Klimakompressor an dem Funktionsausfall schuld ist, sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Wir informieren Sie über die Funktionsweise des Klimakompressors, die Symptome und Ursachen bei Defekten und die entstehenden Kosten.

Die Funktion des Klimakompressors

Der Klimakompressor ist ein wichtiger Bestandteil der Klimaanlage. Seine Aufgabe ist es, das gasförmige Kältemittel vom Verdampfer anzusaugen. In diesem wiederum entsteht in der Folge ein Druckabfall. Der niedrige Druck ermöglicht schließlich das Verdampfen des Kältemittels. Im weiteren Prozess verdichtet der Klimakompressor den kalten Dampf und das erhitzte Kältemittel wird zum Kondensator geführt. Durch die Verflüssigung des gasförmigen Kältemittels wird Wärme abgegeben.

Wo befindet sich der Klimakompressor?

Der Antrieb des Klimakompressors erfolgt über den Keilriemen und die Riemenscheibe. Der Klimakompressor ist am Motorblock positioniert. Schalten Sie die Klimaanlage ein, setzt sich der Riementrieb in Gang. Die Baugröße der Kompressoren hat in der Geschichte der Klimaanlagen immer weiter abgenommen, sodass heute in modernen Fahrzeugen eine Klimaanlage zum Standard gehört.

Die Bauteile des Klimakompressors – mögliche Fehlerquellen

Ist der Klimakompressor defekt, können Schäden an einem oder mehreren Bauteilen des Kompressors dafür verantwortlich sein. Im Besonderen sind dies:
  1. Ventile
  2. die Ölbefüllung
  3. das Kompressorgehäuse mit dem Verdichterteil
  4. Anschlussstutzen
  5. Kältemittelleitungen
  6. die Riemenscheibe mit der Magnetkupplung

Die verschiedenen Bauarten der Klimakompressoren

Um den Klimakompressor zu wechseln, prüft eine Werkstatt zunächst, um welche Bauart es sich handelt. Dabei kommen infrage:
  1. der Taumelscheibenkompressor
  2. der Hubkolbenkompressor
  3. elektrisch betriebene Kompressoren (in Hybridfahrzeugen)
  4. Drehkolbenkompressoren

Wenn es unvermeidlich ist, den Klimakompressor zu wechseln

Ist trotz Wartung der Klimaanlage ein Schaden am Kompressor entstanden, müssen die Kfz-Mechatroniker zusätzlich zum Wechsel weitere Arbeiten vornehmen. Insbesondere achten sie darauf, dass der Kältekreislauf in Ordnung ist. Im Allgemeinen sollten die Drosselventile und der Akkumulator, beziehungsweise der Trockner, ebenfalls ausgewechselt werden. Das Expansionsorgan wird gegebenenfalls erneuert, eine Überprüfung ist in jedem Fall erforderlich.

Ursachen und Fehlerquellen

In den Klimakompressor dürfen nur gasförmige Stoffe gelangen. Flüssigkeiten sind nicht komprimierbar, sie dürfen nicht in den Kompressionsraum geleitet werden. Gelangen dennoch flüssige Stoffe versehentlich in den Klimakompressor, besteht das Risiko von Schäden an den Kolben und Ventilplatten. Der Ölschmierfilm zwischen der Zylinderwand und dem Kolben kann ausgewaschen werden. Folgende weitere Ursachen können für Defekte am Klimakompressor verantwortlich sein:
  1. Der Kompressor hat sich aufgrund mangelnder Schmierung festgefressen.
  2. Das Kältemittel wird nicht mehr richtig befördert, da das Regelventil fehlerhaft angesteuert wird.
  3. Die Viskosität des Öls ist reduziert und in der Konsequenz ist seine volle Funktionsfähigkeit nicht mehr gegeben.
  4. Der Klimakompressor überhitzt, da sich zu wenig Kompressoröl oder Kältemittel im System befinden.

Die Symptome eines defekten Klimakompressors

Erleidet der Klimakompressor einen Schaden, ist die komplette Klimaanlage nicht mehr funktionsfähig. Für den Fahrer ist zunächst nicht ersichtlich, warum die Klimaanlage ausgefallen ist. Er bemerkt beispielsweise, dass sich die Temperatur nicht mehr regulieren lässt oder dass die Klimaanlage die gewünschte Leistung nicht mehr erbringt. Im Winter beschlagen die Scheiben zum Beispiel schneller, wenn die Klimaanlage nicht korrekt arbeitet. Für die Kfz-Mechatroniker gilt es nun, die Ursache für den Ausfall des Klimakompressors zu ermitteln. Möglicherweise besteht ein Problem mit der Magnetkupplung oder die Kompressorwelle dreht sich nicht.

Wie können Sie Defekten am Klimakompressor vorbeugen?

Die regelmäßige Wartung der Klimaanlage ist erforderlich, um Funktionsstörungen und Schäden zu vermeiden. Jede Klimaanlage verliert im Laufe der Zeit Kühlflüssigkeit, die wieder aufgefüllt werden muss. Unterbleibt das Nachfüllen, zieht das System Wasser. Dadurch erhöht sich die Gefahr einer Korrosion. Ein niedriger Stand der Kühlflüssigkeit belastet die Komponenten der Klimaanlage, was wiederum zu Defekten führt. Die Kosten für eine Wartung belaufen sich auf circa 80 bis 100 €. Eine regelmäßige Wartung hilft, höhere Folgekosten zu vermeiden.

Was kostet der Wechsel des Klimakompressors?

Die Materialkosten für den Kompressor liegen etwa zwischen 150 und 500 €. Inklusive des zusätzlich benötigten Materials und Arbeitslohns ergeben sich für den Wechsel eines Klimakompressors Kosten in Höhe von 500 bis 1000 €. Die großen Preisunterschiede für den Kompressor entstehen aufgrund der abweichenden Bauform, der Leistung der Klimaanlage und des Fahrzeugmodells. Beachten Sie, dass nicht jede Werkstatt eine Reparatur an der Klimaanlage vornehmen kann. Hier bedarf es eines Meisters mit entsprechender Fachkenntnis und Erfahrung. Außerdem ist für das Befüllen der Klimaanlage mit Kühlflüssigkeit und für die Diagnosemessung ein entsprechendes Gerät erforderlich. Über das Online-Portal finden Sie eine große Auswahl an Werkstätten in Ihrer Nähe. Achten Sie bei Ihrer Wahl darauf, ob in den Leistungen der Werkstatt die Klimaanlagenwartung aufgeführt ist. Dies weist auf eine generelle Fachkenntnis im Bereich der Klimaanlagen hin. Finden Sie keinen entsprechenden Hinweis, nehmen Sie einfach telefonischen Kontakt auf.
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