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Keilriemen defekt?

Der Keilriemen als bedeutendes Bauteil des Motors

In Fahrzeugen fungiert der Keilriemen als Triebriemen, der die Kraft vom Motor auf die Nebenaggregate überträgt. Im Keilriemen des Autos befindet sich die Verbindung der Keilriemenscheiben, wodurch die Kraftübertragung ermöglicht wird. Zu den Nebenaggregaten gehören:

  1. Hydraulikpumpe
  2. Generator
  3. Servolenkung
  4. Lüfter
  5. Klimaanlagenkompressor
  6. Wasserpumpe

Durch die Verbrennung des Luft-Kraftstoffgemisches werden im Verbrennungsmotor die Kolben angetrieben. Die Kolben bewegen sich geradlinig, sodass anschließend die Übersetzung in die rotierende Bewegung der Kurbelwelle erforderlich ist. Der Keilriemen im Auto setzt an diesem Punkt an und nutzt die Bewegung der Kurbelwelle, um zusätzliche Aggregate über Keilriemenscheiben anzutreiben. Es ist somit die Aufgabe des Keilriemens, die korrekte Funktion des Motors zu unterstützen. Für den Keilriemen sind Bezeichnungen gängig, die oftmals verwirrend sind: Ob Keilrippenriemen, der offizielle Name, Treibriemen oder Riemenrippen – die Keilriemen-Bezeichnungen sind vielfältig.

Der Keilriemen des Autos: die Funktionen kennenlernen

Für die Sicherheit und den Komfort ist es unerlässlich, dass die Nebenaggregate tadellos funktionieren. Der Keilriemen des Autos hat Funktionen, die den Bereichen Sicherheit und Fahrkomfort zuzuordnen sind. Ein Beispiel ist die Regulierung der Temperatur im Inneren des Fahrzeugs: Der Klimakompressor wird durch den Keilriemen angetrieben, sodass ohne den Keilriemen die Klimaanlage nicht ordnungsgemäß funktionieren kann. Ein weiteres Beispiel ist die Servolenkung – auch sie ist vom Keilriemen abhängig. Der Fahrer erhält durch die Servolenkung die notwendige Unterstützung beim Lenken. Fällt die Servolenkung aus, dann wird das Lenken schwerer und im schlimmsten Fall ist es blockiert.

Als drittes Beispiel ist die Wasserpumpe zu nennen. Sie ist für die Zirkulation des Kühlmittels im Motor zuständig. Erfährt der Motor keine ausreichende Kühlung, dann besteht die Gefahr der Überhitzung. Die Lichtmaschine ist ein weiteres, wichtiges Beispiel für die Integration des Keilriemens in die Funktionsweise des Fahrzeugs. Zahlreiche elektrische Verbraucher erhalten durch die Lichtmaschine den benötigten Strom. Als Verbraucher gelten unter anderem das Navigationssystem, ESP und ABS.

Keilriemen quietscht: Ursachen und Lösungen

Ist der Kraftschluss zwischen den Riemen und der Riemenscheibe nicht ausreichend, dann beginnt der Keilriemen durch Rutschbewegungen zu quietschen. Als Ursache liegt meistens eine zu niedrige Riemenspannung vor. Eventuell hat sich der Keilriemen verlängert, wodurch die Spannung nachlässt. Es ist auch möglich, dass die Riemenspannvorrichtung nicht mehr korrekt arbeitet und dadurch der Keilriemen quietscht. Haben sich auf dem Keilriemen Öl, Fett oder Feuchtigkeit angesammelt, dann kann der Keilriemen ebenfalls unangenehme Geräusche erzeugen, da sich die Haftung verringert und die Gefahr des Durchrutschens steigt. Autobesitzer beobachten eine Zunahme des Quietschens im Winter und Herbst bei feucht-kaltem Klima. Das Wasser sammelt sich auf dem Keilriemen zu dieser Zeit mit einer höheren Wahrscheinlichkeit. Gleichzeitig versteift sich der Keilriemen durch die Kälte.

Erschwerend hinzu kommt die Tatsache, dass im Winter mehr Verbraucher erforderlich sind. Autofahrer schalten beispielsweise die Heizung an, wodurch sich am Generator aufgrund des gestiegenen Stromverbrauchs der Widerstand erhöht. Bevor Sie den Keilriemen wechseln, sollten Sie abklären, ob tatsächlich der Keilriemen quietscht oder ob die Ursache der Geräusche am Schwingungsdämpfer, den Umlenkrollen oder der Spannrolle zu suchen ist. Bemerken Sie das Problem, dass der Keilriemen quietscht beim Starten, dann ist dies meist der Anfang eines größer werdenden Problems. Ist der Keilriemen gerissen, dann sollten Sie das Fahrzeug stehen lassen. Das Auto ist nicht mehr vollständig funktionsfähig, wenn der Keilriemen gerissen ist, was die Sicherheit gefährdet beziehungsweise das Starten verhindert. Um beim Keilriemen im Auto die Funktion wiederherzustellen, ist der Austausch erforderlich.

Wie erkenne ich, dass der Keilriemen kaputt ist?

Als erstes führen Sie eine Sichtkontrolle im Motorraum durch. Ist der Keilriemen kaputt, dann weist er oftmals eine poröse Oberfläche auf oder ist nicht mehr flexibel genug. Öl- oder Fettablagerungen deuten auf eine mögliche Funktionseinschränkung hin. Eingerissene Kanten oder ungewöhnlicher Abrieb an den Rippen sind ebenfalls Hinweise auf einen defekten Keilriemen. Wenn Sie merken, dass der Keilriemen quietscht beim Starten, dann ist zudem zu überprüfen, ob es nach warmem Gummi riecht. Dies deutet wiederum auf Abrieb hin. Je größer der Abrieb ist, desto höher ist Gefahr für das Reißen des Keilriemens .

Wenn beim BMW das Keilriemen-Wechseln notwendig ist, dann stellt sich die Frage, ob Sie die Arbeit selbst ausführen oder in einer Werkstatt vornehmen lassen sollte. Die Antwort ist eindeutig: Oftmals ist der Zugang komplex und es besteht die Gefahr, versehentlich andere Bauteile zu beschädigen, was für den Besuch der Werkstatt spricht.

Keilriemen defekt: die passende Werkstatt finden

Unabhängig davon, ob Sie für den BMW E46 den Keilriemen wechseln möchten oder ein anderes Fahrzeugmodell besitzen: Über das Online-Werkstattportal finden Sie die passende Werkstatt in Ihrer Nähe. Für einige Leistungen können Sie online einen Termin buchen, in den übrigen Fällen nehmen Sie telefonischen Kontakt mit der Werkstatt auf. Schützen Sie sich vor einem überraschenden Defekt am Keilriemen und lassen Sie eine Wartung oder Inspektion an Ihrem Fahrzeug vornehmen.

Einen BMW-Keilriemen zu wechseln ist ein Kosten-Faktor

Möchten Sie beim BMW den Keilriemen wechseln ist mit Kosten zu rechnen. Der Keilriemen ist ein Verschleißteil, das regelmäßig zu überprüfen und auszutauschen ist. Im Rahmen der Wartungsintervalle des Herstellers nehmen die Werkstätten eine Überprüfung des Bauteils vor. Sollte der Keilriemen defekt sein, so ist ein Austausch erforderlich. Vorsorglich ist das Teil bei einer bestimmten Motorlaufleistung auszutauschen. Je nach Hersteller wird von einer Lebensdauer von 120.000 km bis 150.000 km für den Keilriemen ausgegangen. Je nachdem wie stark Sie Ihr Fahrzeug beansprucht haben ist jedoch auch ein früherer oder späterer Wechsel möglich . Die Kosten für den Wechsel hängen vom jeweiligen Fahrzeugmodell ab. Möchten Sie beispielsweisen den Keilriemen beim Golf 3 erneuern, dann entstehen Materialkosten von rund 8 bis 20€. Für die Montage müssen Sie beim Keilriemen für den Golf 3 mit Ausgaben von 30 bis 100€ rechnen. Je komplizierter der Zugang im Motorraum ist, desto höher sind die Kosten. Um beim BMW E46 den Keilriemen zu wechseln, ist der Aufwand meistens höher. Die Kosten reichen von 50 bis 150€. Oftmals muss das Fahrzeug auf eine Hebebühne gehoben werden. Dann ersetzen die Mechatroniker den Keilriemen von unten oder müssen zunächst andere Bauteile ausbauen, um daran zu gelangen. Nennen Sie bei der Anforderung eines Kostenvoranschlags an eine Werkstatt die Leistung, beispielsweise den Wunsch, beim BWM E46 den Keilriemen zu wechseln. Keilriemen kosten verhältnismäßig wenig Geld, verglichen mit dem Gewinn an Sicherheit, den sie durch ein intaktes Teil erhalten. Es ist nicht möglich beziehungsweise sinnvoll, das Bauteil zu reparieren, sodass sich die Keilriemen-Kosten stets auf den Austausch beziehen. Um beim BMW den Keilriemen wechseln zu lassen, entstehen Ausgaben von rund 100 bis 200€.
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