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Skoda Inspektionsintervalle nach flexiblen oder festen Vorgaben

Wie bei den Marken des VW-Konzerns üblich, profitieren auch die neueren Modelle der tschechischen Tochter Skoda von flexiblen Inspektionsintervallen. Um den Zeitpunkt für nächste Skoda-Wartung zu bestimmen, verarbeitet dabei die Bordelektronik etwa Betriebsdaten, die ausgewertet und analysiert werden. Wie viel Kilometer oder wie viele Tage noch bis zur Inspektion gefahren werden dürfen, zeigt die Serviceanzeige rechtzeitig vor Erreichen des errechneten Inspektionstermins an. Voraussetzung für den flexiblen Wartungsplan ist eine Befüllung mit Longlife-Motoröl, wie sie ab Werk vorgesehen ist. Werden normale Ölsorten verwendet, muss ein Skoda hingegen nach festen Inspektionsintervallen gewartet werden. Die können je nach Baugeneration, Modell und Ausstattung unterschiedlich ausfallen. Bei Unklarheiten sollten Skoda-Kunden beim Händler oder in einer Werkstatt nachfragen. Denn nur wenn die von Skoda definierten Intervalle eingehalten werden, bleiben etwa Vorteile wie Garantieansprüche erhalten.

Vorteile bei der Einhaltung der von Skoda definierten Inspektionsintervalle

Im Alltagsbetrieb sorgt die fachkundige Kontrolle wichtiger technischer Komponenten sowie von Verschleißteilen dafür, dass die Skoda-Technik zuverlässig funktioniert. Die Inspektion gewährleistet zugleich, dass alle für die Sicherheit relevanten Systeme wie vorgeschrieben arbeiten. Diese Vorteile bietet die Einhaltung der Skoda Inspektionsintervalle außerdem:

  1. Check und Einstellung der Motorsteuerung für optimale Emissionswerte.
  2. Vermeidung von Mehrverbrauch und damit Reduzierung der Unterhaltskosten.
  3. Schadenfrüherkennung hilft hohe Reparaturkosten vermeiden.
  4. Die Motorsoftware bleibt auf dem aktuellsten Stand.
  5. Im Rahmen von Herstellermaßnahmen anstehende Arbeiten werden ausgeführt.
  6. Optimaler Werterhalt scheckheftgepflegter Skoda.
  7. Garantieansprüche bei Neu- und Gebrauchtwagen bleiben erhalten.
  8. Erhalt der langjährigen Garantie gegen Durchrostungsschäden.

Fachwerkstätten führen die Inspektion nach Vorgaben Skodas durch

Gerade wenn es um Garantien geht, suggerieren Autohersteller noch immer gerne, dass diese eine Bindung an spezielle Vertragswerkstätten bei der Inspektion voraussetzten. Richtig ist jedoch, dass Kunden selbst bestimmen können, wo sie die Inspektion ihres Skoda machen lassen. Es stehen dafür also genau so gut Skoda-Partnerbetriebe und Händlerwerkstätten wie Serviceketten und freie Autowerkstätten zur Verfügung. Wichtig für den Erhalt von Garantieansprüchen ist nur, dass die Wartungsarbeiten gemäß der Skoda-Richtlinien durchgeführt und im Serviceheft oder in Form eines digitalen Nachweises bei jeder Wartung in vollem Umfang dokumentiert werden.

Den Umfang der Standardinspektionen schreibt der Skoda-Wartungsplan fest

Welchen Umfang die Inspektionen je nach Kilometerleistung und Fahrzeugalter haben, schreibt Skoda in seinen Wartungsplänen fest. So ist gewährleistet, dass die vom Hersteller festgesetzten Standards in jeder Werkstatt erfüllt werden. Zur Routine bei großen Inspektionen gehören Arbeiten wie:

  1. Sicht- und Funktionsprüfungen von Verschleißteilen und Bordtechnik.
  2. Sicherheitscheck von Bremsanlage und Reifen.
  3. Kontrolle von Motorraum, Leitungen und Dichtungen.
  4. Überprüfung der Beleuchtung und ggf. Einstellung der Scheinwerfer.
  5. Ölwechsel und Ölfilterwechsel.
  6. Kontrolle und Korrektur von Füllständen.
  7. Korrosionscheck von Karosserie und Unterboden.

Unterschiedliche Kosten für die Skoda Inspektionen

Der Umfang der je nach Wartungsphase vorgeschriebenen Inspektionsarbeiten wird von Skoda festgelegt. Da jedoch in größeren Abständen Extraarbeiten wie der Austausch der Zündkerzen bei Benzinermodellen oder ein Zahnriemenwechsel anstehen können, schwanken die Inspektionskosten abhängig von Fahrzeugalter und Kilometerstand. Aber auch bei der Standardwartung mit bloßen Routinearbeiten kann es Kostenunterschiede geben. Denn die Werkstätten können etwa Arbeitszeit und Materialkosten unterschiedlich abrechnen. Über einen Vergleich der Werkstattpreise lässt sich schnell herausfinden, welche Unterschiede es bei den Inspektionskosten gibt und welche Betriebe die jeweils anstehende Skoda-Wartung günstig anbieten.

Garantieverlust schon bei einem verpassten Inspektionsintervall

Die Intervallanzeige in einem Skoda informiert rechtzeitig darüber, dass die nächste Inspektion bevorsteht und wie viele Kilometer oder Tage bis dahin noch gefahren werden dürfen. Wer die angezeigten Fristen überschreitet, muss mit weitreichenden Folgen rechnen. Das betrifft vor allem die bestehenden Garantien für Skoda Neuwagen oder Gebrauchtwagen. Ansprüche daraus können nämlich nur dann geltend gemacht werden, wenn alle Inspektionen nach Herstellervorgaben durchgeführt und dokumentiert worden sind. Gleiches gilt für die langjährige Garantie gegen Durchrostung. Es macht sich also auch bei Skoda mit höherer Laufleistung bezahlt, die Inspektionsintervalle weiter genau einzuhalten. Sonst droht der Verlust der bestehenden Ansprüche und der Kunde muss Garantiereparaturen im Schadenfall selber bezahlen.

Inspektionen der Skoda-Modelle Citigo, Fabia, Octavia und Superb

Abhängig von Baujahr, Modell und technischer Ausstattung kann es Unterschiede geben, was im Rahmen der Skoda-Inspektionen in der Werkstatt erledigt werden muss. Die folgende Übersicht zeigt die Besonderheiten bei den Inspektionsvorschriften für wichtige Skoda-Baureihen:

  1. Skoda Citigo (Typ NF1): Erstmals nach 36 Monaten und dann alle 24 Monate Austausch der Bremsflüssigkeit. Alle 60.000 km oder alle 48 Monate Austausch des Luftfilters.
  2. Skoda Fabia (Typ NJ3): Alle 90.000 km oder alle 72 Monate Austausch des Luftfilters. Alle 210.000 km Zahnriemenwechsel.
  3. Skoda Octavia (Typ 5E3/5E5): RS-Modell alle 60.000 km Öl des Doppelkupplungsgetriebes ablassen und auffüllen. Alle 60.000 km Ölfilter des Doppelkupplungsgetriebes erneuern. Alle 60.000 km oder alle 48 Monate Zündkerzen auswechseln.
  4. Skoda Superb (Typ 3T4/3T5): Alle 60.000 km oder alle 24 Monate Innenraumfilter erneuern. Alle 60.000 km oder alle 48 Monate bei Benzinern Zündkerzen erneuern.
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