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Feste Vorgaben für die Inspektionsintervalle bei Kia-Modellen

Der südkoreanische Hersteller Kia übertrumpft mit seiner siebenjährigen Neuwagengarantie die meisten anderen Autoproduzenten. Es gibt allerdings auch eine Bedingung, wenn Ansprüche aus der Langzeitgarantie geltend gemacht werden sollen: Kia verlangt die genaue Einhaltung der vorgeschriebenen Inspektionsintervalle. Die orientieren sich an festen Kilometer- oder Laufzeitvorgaben, die zwischen den Wartungen nicht überschritten werden dürfen. Entscheidend für die Einhaltung der Intervalle ist, welches vorgegebene Limit zuerst erreicht wird. Wann die nächste Inspektion bei einem Kia ansteht, hängt dabei von Modell, Motorisierung und dem Bauzeitraum ab.

In diesen Intervallen schreibt Kia die Inspektionen je nach Modell vor

Für viele seiner Modellreihen hat Kia die Inspektionsintervalle ab dem Baujahr 2013 verlängert. So gelten etwa für die kompakten Cee'd der neueren Typen JD oder CD Wartungsabstände von 30.000 km oder alle 24 Monate, während die Vorgänger je nach Motorausstattung meistens alle 15.000 km/12 Monate oder alle 20.000 km/12 Monate zur Inspektion müssen. Ähnlich verlief der Entwicklung der Inspektionsintervalle bei den SUV Sportage und Sorento. Modelle mit Hybridantrieb wie den 2015 vorgestellten Niro schickt Kia alle 15.000 km oder jährlich zur Wartung in die Werkstätten. Aber auch innerhalb einer Modellgeneration kann es unterschiedliche Vorgaben dafür geben, wann die nächste Inspektion ansteht. So müssen Picanto vom Typ SA mit Benzinmotoren alle 15.000 km oder alle 12 Monate gewartet werden, wohingegen die Versionen mit Dieselaggregaten alle 20.000 km oder einmal pro Jahr einen Boxenstopp einlegen. Welche Intervalle je nach Modell eingehalten werden müssen, können Kunden in der Betriebsanleitung ihres Kia nachlesen. Und die Vorgaben sollten in jedem Fall genau beachtet werden, da die vorschriftsmäßige Inspektion eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich bringt.

Diese Vorteile bietet die Einhaltung der vorgeschriebenen Kia Inspektionsintervalle

Die an maximale Kilometerleistung und Betriebszeit angepassten Inspektionsintervalle gewährleisten, dass die im Alltag beanspruchte Technik weiter zuverlässig funktioniert und Mängel rechtzeitig behoben werden können. Welche weiteren Vorteile die Einhaltung der von Kia vorgeschriebenen Intervalle für die Wartung hat, zeigt die folgende Übersicht:

  1. Verschleiß wird frühzeitig erkannt und Teile können ausgetauscht werden.
  2. Der Kia bleibt im Alltagsbetrieb sicher.
  3. Kraftstoffverbrauch und Leistung bleiben auf Neuwagenniveau.
  4. Schäden mit teuren Folgereparaturen wird vorgebeugt.
  5. Das Ausfall- und Pannenrisiko sinkt.
  6. Der Wert eines Fahrzeugs bleibt optimal erhalten.
  7. Höhere Preise beim Verkauf dank lückenloser Servicedokumentation
  8. Ansprüche aus Garantien bleiben bestehen.

Fachwerkstätten sind Servicepartner für alle anstehenden Kia Inspektionen

Die Inspektionen ihres Kia können Kunden in jeder Fachwerkstatt durchführen lassen. Zur Auswahl stehen dafür die örtlichen Zweigstellen der überregionalen Serviceketten, Kia-Vertragsbetriebe, an das Kia-Händlernetzwerk angeschlossene Einrichtungen oder freie Kfz-Werkstätten. Da die Betriebe unterschiedliche Preise für ihre Dienstleistung abrechnen, empfiehlt sich vor der Terminvereinbarung allerdings ein Werkstattvergleich, mit dem sich regionale Preisunterschiede erkennen lassen. So wird die Kia Inspektion günstiger, ohne bei der Leistung Abstriche machen zu müssen. Denn in jeder Fachwerkstatt werden die Inspektionen nach den Vorgaben des Herstellers ausgeführt werden, der den Umfang der jeweiligen Standardarbeiten in seinen Wartungsplänen festlegt.

Das wird im Rahmen der Kia Inspektionen in der Werkstatt gemacht

Die Serviceanweisungen des Herstellers informieren die Werkstatt darüber, was bei der anstehenden Inspektion auf dem Programm steht. Denn je nach erreichtem Kilometerstand und Fahrzeugalter können unterschiedliche Arbeiten notwendig werden. So schreibt Kia in größeren Abständen etwa den Austausch von Filtern und Bremsflüssigkeit oder einen Zahnriemenwechsel vor. Und je nach Diagnose müssen im Rahmen der Inspektion vielleicht auch Verschleißteile etwa an der Bremsanlage ausgewechselt werden. Zum Umfang der Standardinspektion zählen jedoch immer:

  1. Sicht- und Funktionsprüfung von Elektronik und Beleuchtung.
  2. Kontrolle von Bremsflüssigkeit und anderen Füllständen.
  3. Sichtkontrolle von Motorraum und Schlauchverbindungen.
  4. Check von Unterboden, Karosserie und Frontscheibe.
  5. Verschleißkontrolle von Reifen und Bremsen.
  6. Wechsel des Motoröls und des Ölfilters.

Das beeinflusst die Inspektionskosten in der Werkstatt

Stehen bei einem Kia der Austausch von Bremsklötzen oder anderen Verschleißteilen an, müssen diese Arbeiten im Rahmen der Inspektion am besten gleich mit erledigt werden. Entsprechend des Mehraufwands berechnet die Werkstatt zusätzliche Kosten für Arbeitszeit sowie für die benötigten Ersatzteile. Und auch wenn Kia in größeren Abständen im Rahmen der nächsten Inspektion Sonderarbeiten wie den Austausch von Zündkerzen bei Benzinern oder einen Zahnriemenwechsel vorschreibt, fallen die Inspektionskosten höher aus. Wichtig zu wissen: Die Werkstätten kalkulieren für ihre Arbeitszeit und die eingesetzten Materialien oder Ersatzteile keine einheitlichen Tarife. Daher lohnt es sich, über einen Werkstattvergleich die Preise bei verschiedenen Anbietern abzufragen, um Betriebe mit günstigen Kia Inspektionskosten ausfindig machen zu können.

Bei einem verpassten Inspektionsintervall geht die Kia-Garantie verloren

Bis zu sieben Jahre Neuwagengarantie bietet Kia für die Pkw-Modelle seiner aktuelleren Baureihen. Wer Ansprüche daraus geltend machen will, der muss allerdings die Konditionen des Herstellers beachten. Und die besagen: Die Garantie bleibt nur gültig, wenn ein Kia vorschriftsmäßig und fachgerecht gewartet wird und alle Inspektionsintervalle eingehalten worden sind. Schon wenn ein Nachweis im Serviceheft fehlt, kann Kia Garantieleistungen ablehnen. Kunden müssen also nicht nur darauf achten, ihren Kia rechtzeitig in der Werkstatt zur nächsten Inspektion anzumelden. Sie sollten zugleich prüfen, ob die Wartung ordnungsgemäß dokumentiert und im Serviceheft mit Werkstattstempel eingetragen worden ist.
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