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Fehlerspeicher auslesen & auswerten

Fehlerspeicher auslesen – dem Problem auf der Spur

Treten im Fahrzeug Probleme auf, so erfolgt in vielen Fällen eine Speicherung der Auffälligkeiten im Fehlerspeicher. In der Werkstatt kann der Fehlerspeicher ausgelesen und die Ursache der Probleme näher eingekreist werden. Die Kfz-Mechatroniker erhalten dadurch hilfreiche Hinweise auf mögliche Defekte an den Bauteilen.

Immer bestens über die Vorgänge informiert

Der Fehlerspeicher ist ein Bestandteil des Steuergerätes. Er verfügt über eine OBD-Schnittstelle, die zum Auslesen und Zurücksetzen dient. Treten beim Fahrzeug technische Defekte oder Störungen auf, so ist es erforderlich, dass die Kfz-Mechatroniker im Nachhinein Informationen über die Vorgänge erhalten. Aus diesem Grund erfolgt das Aufzeichnen von Fehlermeldungen.

Wie liest die Werkstatt den Fehlerspeicher aus?

Die Werkstatt nutzt zum Auslesen des Fehlerspeichers ein spezielles Diagnosegerät, das an das Fahrzeug angeschlossen wird. Oftmals handelt es sich um Universalgeräte, die bei unterschiedlichen Marken und Modellen eingesetzt werden können. Die Schnittstelle für das Fehlerspeicher-Lesegerät kann sich direkt im Motorraum, aber auch im Fußraum befinden. Sie ist meist leicht zugänglich, jedoch oftmals gut versteckt. In der Regel sitzt die Schnittstelle hinter einer Abdeckung und besteht aus einer Dose für den Stecker des Diagnosegerätes.

Wie arbeitet der Fehlerspeicher?

Das Diagnosegerät prüft die einlaufenden Messwerte. Hierbei erfolgt der Abgleich auf Plausibilität der Daten. Auffälligkeiten sind unter anderem Kurzschlüsse der Sensoren gegen Masse und Sensorunterbrechungen. Die meisten Fehler sind in der Bordelektronik begründet, aber auch ein eventueller Motorölmangel wird angezeigt. Die Fehler werden in den jeweiligen Speichern der Bauteile gespeichert. Es handelt sich somit nicht um einen zentralen Speicher, sondern der Fehlerspeicher ist eine Sammlung einzelner Speicher, wobei eine zentrale Schnittstelle existiert. Dadurch kann das System um weitere Komponenten erweitert werden. Die Dauer für das Auslesen des Fehlerspeichers ist stark davon abhängig, wie viele einzelne Speicher, Steuergeräte genannt, in dem Fahrzeug verbaut sind.

Statischer oder sporadischer Fehler?

Liegen schwerwiegende Fehler vor, leuchten am Armaturenbrett die entsprechenden Warnleuchten auf und es wird Zeit, den Fehlerspeicher auszulesen. Nicht nur schwerwiegende Fehler werden abgespeichert. In vielen Fällen handelt es sich um einmalige Ereignisse, die dennoch gespeichert werden. Sporadische Fehler werden nach einer gewissen Zeit wieder gelöscht. Tritt der Fehler beispielsweise innerhalb der nächsten 50 Fahrzyklen nicht mehr auf, kann er gelöscht werden, wobei die Anzahl der erforderlichen Fahrzyklen von der Art des Fehlers abhängt. Statische Fehler hingegen bleiben abgespeichert, da sie schwerwiegender Natur sind. Der Kfz-Mechatroniker liest den Fehler aus, behebt das Problem durch Reparatur und setzt den Fehlerspeicher zurück.

Die wichtigste Frage: Welche Fehler werden abgespeichert?

Im Fehlerspeicher werden unter anderem Probleme mit der Abgasanlage abgelegt. Ist die Zusammensetzung des Abgases nicht optimal, steigt der Kraftstoffverbrauch und die Umwelt wird belastet – eine mögliche Fehlerquelle ist die Lambdasonde. Probleme mit der Klimaanlage führen ebenfalls zu einer Eintragung im Fehlerspeicher. Funktionieren Klappen nicht korrekt oder treten Stromunterbrechungen auf, erfolgt die Notiz im Speicher. Eine weitere mögliche Ursache des Problems ist eine Funktionsstörung im Bereich der Zündkerzen. Wurde das Bauteil identifiziert, das die Eintragung in den Fehlerspeicher verursacht hat, dann können die Kfz-Mechatroniker den Fehler eingrenzen und weitere Diagnoseverfahren durchführen.

Fehlerspeicher auslesen lassen – oftmals kostenlos

Viele Werkstätten bieten das Auslesen des Fehlerspeichers kostenlos an, sofern im Anschluss die Reparatur des defekten Bauteils in derselben Werkstatt erfolgt. Wird lediglich der Fehlerspeicher ausgelesen oder erfolgt generell die Berechnung, dann belaufen sich die Kosten auf 10 bis 20 €. Über das Online-Werkstattportal finden Sie mit wenigen Klicks den richtigen Ansprechpartner für das Auslesen des Fehlerspeichers und können eine Werkstatt in Ihrer Nähe auswählen. Da die Prozedur der Diagnose dient und der eigentliche Fehler noch nicht bekannt ist, können im Vorhinein keine Reparaturkosten genannt werden. In den Werkstätten vor Ort können Sie nach der Diagnose das weitere Vorgehen besprechen.
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