Werkstattarten

Servicearbeiten, Überprüfung der Füllstände, Ölwechsel, Austausch von Öl- und Luftfilter, Wartung von Klimaanlagen, Reifendienst und Vorbereitung auf die TÜV-Abnahme – diese Dienstleistungen erhalten Sie normalerweise in jeder der rund 40.000 Kfz-Werkstätten in Deutschland. Ansprechpartner sind in der Regel Automechaniker, Kfz-Elektriker, Kfz-Meister und Gesellen des neuen Lehrberufs Automechatroniker. Aber Achtung: Zwar kann der Kunde seit kurzem die Werkstatt seines Vertrauens selbst wählen, ohne Garantieansprüche zu verlieren. Unter den vier verschiedenen Werkstatttypen gibt es jedoch zum Teil beträchtliche Unterschiede in Sachen Service, Preis-Leistung und Kundenkontakt. Werkstatt ist also nicht gleich Werkstatt. Hier erfahren Sie, was Sie über Werkstätten und Ansprechpartner wissen sollten:

Autowerkstatt

Autowerkstätten können in vier Typen unterschieden werden: Sofortwerkstätten bieten Schnellservicearbeiten ohne Terminabsprache an, freie Autowerkstätten sind auf Reparaturen jeglicher Fahrzeugmarken eingerichtet, Vertragswerkstätten sind zwar vorrangig auf eine Marke spezialisiert, betreuen in der Regel aber auch Fahrzeuge anderer Marken. Filialbetriebe kümmern sich wie die freien Werkstätten markenunabhängig um alle Fahrzeuge, jedoch inklusive TÜV-Abnahme und Vollservice. In welcher Kfz-Werkstatt der Kunde seine Autoreparatur durchführen lässt, kann er seit dem 1. Juli 2010 unabhängig von Garantieansprüchen selbst entscheiden. Eine gute Autowerkstatt lässt sich vor allem an drei Punkten erkennen: Die schnelle Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail sollte jederzeit möglich sein. Außerdem sollte sich der Kunde auf eine verlässliche Terminabsprache und ein freundliches Kundenmanagement einstellen können.

Automechaniker

Seit Jahrzehnten steht die Ausbildung zum Automechaniker auf Platz eins der Traumberufe vieler junger Männer und auch Frauen. Dabei sind die klassischen Handgriffe unter der Hebebühne längst nicht mehr alles, was der Handwerker heute beherrschen muss: Der Einsatz von Bordcomputern, elektronischen Schaltkreisen und Steuergeräten hat den Automechaniker und den Kfz-Elektriker zum neuen Lehrberuf des Automechatronikers vereint. Dieser kann sich schon während der Ausbildung auf Pkw-, Motorrad-, Nutzfahrzeug- oder Fahrzeugkommunikationstechnik spezialisieren. Außerdem gehören heute neben der fachlichen Kompetenz auch Management- und Kommunikationsfähigkeiten oder die Benutzung des Internets etwa für die Suche nach einem bestimmten Ersatzteil zum Standardrepertoire, das ein Automechatroniker für die Ausübung seines Berufs heute parat haben muss.

Kfz-Meister

Der Meisterbrief steht nach wie vor für den traditionellen handwerklichen Anspruch der Branche: Unabhängig ob es sich um eine kleine Autowerkstatt oder um ein großes Filialunternehmen handelt – mindestens ein Kfz-Meister ist in der Regel im Betrieb beschäftigt. Er ist für Schlüsselaufgaben wie die Organisation des Teams und einer schnellen und reibungslosen Diagnose und Reparatur zuständig. Er steht außerdem für die Qualität des Reparaturbetriebs und die Verkehrssicherheit des anvertrauten Fahrzeugs ein und bildet den Nachwuchs für die Kfz-Werkstatt aus. Der Werdegang eines Kfz-Meisters umfasst zunächst die reguläre Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker, danach folgt die Weiterbildung zum Kfz-Servicetechniker und abschließend die Meisterschule.

Kfz-Werkstatt

Rund 40.000 Kfz-Werkstätten gibt es heute in Deutschland – der technische Fortschritt macht jedoch vor keinem Betrieb Halt: Werkstätten müssen heute viel Geld investieren, um ihr technisches Equipment auf dem neuesten Stand zu halten. Dies hatte in den letzten Jahren eine vermehrte Spezialisierung der Betriebe zur Folge, um Kosten zu sparen. Das Leistungsspektrum der unterschiedlichen Betriebe ist dennoch sehr ähnlich: Autoservice mit kleinen Servicearbeiten, Überprüfung der Füllstände, Ölwechsel, Austausch von Luft- und Ölfilter, Wartung von Klimaanlagen, Reifendienst und Vorbereitung auf die TÜV-Abnahme – diese Dienstleistungen erhalten Sie normalerweise in jeder Werkstatt.

Werkstattarten im ├ťberblick: