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Sommerreifen

Bleiben die Temperaturen konstant einige Grad im Plus, dürfen Autofahrer allmählich in Betracht ziehen, Sommerreifen auf ihr Auto zu montieren. Der richtige Zeitpunkt hierfür sollte mit Bedacht gewählt werden, denn auch im Frühjahr ist das Wetter etwa im Zuge der „Eisheiligen“ noch großen Schwankungen unterworfen. Erst wenn erneuter Schneefall oder Frost ausgeschlossen ist, dürfen Winterreifen in die Sommerpause gehen – nicht zuletzt weil seit Dezember 2010 in Deutschland eine situative Winterreifenpflicht gilt. Der bekannte Richtwert, von Mai bis Oktober mit Sommerreifen zu fahren, besitzt also nicht immer Gültigkeit, denn je nach Klima und Wetterlage müssen Autofahrer ihr Fahrzeug eigenverantwortlich auf die jeweiligen Straßenverhältnisse anpassen, sonst drohen Bußgelder. Nicht umsonst sind Sommerreifen im Gegensatz zu Winterreifen durch ihre Bauart und Gummimischung speziell für Straßen ohne Schnee und wärmere Temperaturen ausgelegt:

Was macht einen Sommerreifen aus?

Hitzestabil: Der Sommerreifen muss vor allem eines können: hohen Temperaturen standhalten. Diese entstehen nicht nur durch das wärmere Klima und die zum Teil direkte Sonneneinstrahlung – auch durch die Reibung beim Abrollen erhitzt sich der Reifen im Sommer deutlich mehr als im Winter. Unter anderem durch einen kleineren Anteil von Naturkautschuk sind Sommerreifen daher so ausgelegt, dass die Gummimischung auch bei hohen Temperaturen nicht weich wird und sich nicht zu schnell abnützt. Die Kehrseite dieser speziellen Gummimischung ist, dass sie bei niedrigen Temperaturen schnell verhärtet und nicht mehr ausreichend Halt auf der Fahrbahn bietet. Bodenhaftung: Die Kraftübertragung entsteht bei Sommerreifen weniger durch das Reifenprofil wie etwa bei Winterreifen: Den sogenannten Grip bringt vor allem der Gummi selbst mit sich, denn Sommerreifen weisen eine deutlich feinere Profilstruktur auf und erzeugen somit eine größere Auflagefläche. Umgekehrt ist es tatsächlich so, dass Winterreifen auf trockener Straße sogar ein Risiko darstellen, denn durch die gröbere Profilstruktur und die damit geringere Auflagefläche entsteht ein längerer Bremsweg. Auch wenn beim Sommerreifen das Profil weniger im Vordergrund steht, geht die Sicherheit vor: Mindestens 1,6mm Profiltiefe muss der Reifen aufweisen, um legal auf deutschen Straßen fahren zu dürfen. Das gesetzlich vorgeschriebene „Höchstalter“ eines fahrbaren Reifens liegt zwar bei zehn Jahren, jedoch sollte der Pneu wegen möglichen Alters- und Versprödungserscheinungen im Interesse der eigenen Sicherheit deutlich früher gewechselt und fachmännisch entsorgt werden. Laufgeräusche: Weil mit Sommerreifen entsprechend der Witterung außerdem höhere Geschwindigkeiten gefahren werden können und dürfen, liegt die Kunst der Reifenhersteller vor allem darin, einen Kompromiss zwischen guter Bodenhaftung etwa bei Nässe aber zugleich geringem Rollwiderstand zu erreichen. Letzterer ist der Hauptgrund, warum Sommerreifen weniger Laufgeräusche verursachen. Wasser versus Schneematsch: Während das Reifenprofil bei Winterreifen so ausgelegt ist, dass Schneematsch von der Lauffläche weggedrängt wird, ist die Profilstruktur bei Sommerreifen besonders gut darin, Wasser abzuleiten. So ist der Sommerreifen etwa bei Aquaplaning dem Winterreifen deutlich überlegen.

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