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Autoreifen

Der Autoreifen ist die moderne Weiterentwicklung dessen, womit die Fortbewegung des Menschen ursprünglich begann: die Erfindung des Rades. Damit ist das Stichwort bereits gefallen – Reifen sind heute hochmoderne Massenprodukte, die ebenso wie das Auto stetig verbessert wurden. Für jeden Einsatzzweck ist zwar ein eigener Reifentyp denkbar, doch geht die Entwicklung heute vielmehr dahin, Reifen für nahezu jeden Anspruch robust zu gestalten. Trotzdem kann auch mit dem modernsten Reifen nicht jede Hürde genommen werden: Der meist zwangsläufige Wechsel zwischen Sommerreifen und Winterreifen ist dem Ottonormalverbraucher geläufig. In manchen Regionen mit geringen Temperaturunterschieden zwischen den Jahreszeiten sind auch sogenannte Ganzjahresreifen üblich. Neuwagen werden hingegen grundsätzlich mit Sommerreifen geliefert. Doch selbst bei den gängigen Reifentypen gibt es große Unterschiede in Sachen Beschaffenheit und Qualität.

So werden Autoreifen heute hergestellt

Die Wickelmaschine ist nicht etwa eine Hebamme im Dauereinsatz, sondern ein elementares Gerät bei der Reifenherstellung, genauer zum Zusammenführen der einzelnen Reifenschichten. Letztere werden in der Regel mit einer speziellen Spritzvorrichtung gefertigt – manchmal kommen hier auch zusätzliche Lagen aus Stahlcord oder anderen Gewebearten zum Einsatz. Sitzen alle Lagen schließlich aufeinander, folgt das Aufbringen der Laufflächenmischung – wohlgemerkt „Mischung“: Das eigentliche Profil erhält der Reifen erst aus seiner Pressform beim sogenannten Vulkanisieren unter Temperaturen von rund 180° Celsius. Dieser Vorgang dient dazu, die einzelnen Schichten miteinander zu verschmelzen und dauert etwa zehn Minuten. Je nach Profilart werden hier Diagonalreifen mit schräg überkreuzten Profillagen (sogenannte „Karkassen“) von Radialreifen (oder auch Gürtelreifen) unterschieden. Letztere zeigen radial angeordnete Karkassenlagen und sind seit den 80er Jahren wegen ihrer höheren Lebensdauer zum Standard geworden.

So lange hält ein Autoreifen

Die Lebensdauer eines Autoreifens ist abhängig von seiner Zusammensetzung, der Häufigkeit seiner Verwendung, der Beschaffenheit der Fahrbahn sowie seiner Lagerung und den dabei herrschenden Klima- und Witterungsbedingungen. Spätestens nach fünf Jahren sollten Autoreifen entsorgt werden, selbst wenn sie noch ausreichend Profil aufweisen, denn auch bei längerem Stillstand zeigt der Reifen Alters- und Versprödungserscheinungen des Gummis. Solange der Reifen ansonsten intakt ist, gilt in Deutschland die Mindestprofiltiefe von 1,6 mm, bevor ein neuer auf die Felge gezogen werden muss.

So erkennen Sie die Reifenart

Die Größe und Bauart eines Autoreifens wird durch verschiedene Angaben charakterisiert. Sicher haben Sie schon einmal eine ähnliche Beschriftung an ihren Reifen entdeckt: 185/65 R15 85H. Diese Angabe zu verstehen ist oft gar nicht so einfach, denn manche der Buchstaben oder Ziffern geben keinen direkten Wert an, sondern sind kodiert: So steht im erwähnten Beispiel die 85 für den sogenannten Tragfähigkeitsindex des Reifens, die hier 515 kg beträgt. H steht für den Geschwindigkeitsindex, der in diesem Fall davor warnen soll, mit dem Reifen nicht schneller als 215 km/h zu fahren. Alle anderen Werte sind direkt interpretierbar: 185 steht für eine Reifenbreite von 185 mm, 65 für das Verhältnis zwischen Flankenhöhe und Reifenbreite in Prozent. Das R gibt die besagte Bauweise im Radialprofil an (bei Diagonalreifen steht hier nur ein „-“) und die 15 schließlich den Felgendurchmesser in Zoll. Darüber hinaus schreiben manche Hersteller eine bestimmte Laufrichtung vor, die mit einem Pfeil auf der Seitenwand gekennzeichnet ist. Bei Autoreifen, die speziell für den Wintereinsatz oder die Fahrt auf unwegsamem Gelände konzipiert sind, findet sich das Kürzel „M+S“ für Matsch und Schnee („mud and snow“ aus dem Englischen) wieder. Sind die Reifen zusätzlich mit Spikes ausgestattet, steht hier außerdem ein E hinter dieser Angabe.

So finden Sie den richtigen Reifen

Welcher Reifentyp der richtige bzw. vorgeschrieben ist, konnten Autofahrer früher noch im Fahrzeugschein nachlesen – heute ist dort nur noch der Standard aufgeführt. Weitere ausdrücklich erlaubte Kombinationen stehen in der Bedienungsanleitung oder der sogenannten EWG-Übereinstimmungsbescheinigung des Fahrzeugs. Alles was davon abweicht, bedarf einer gesonderten Genehmigung, beispielsweise durch den TÜV. Grundsätzlich gilt jedoch, dass pro Achse nur zwei Reifen gleicher Art montiert werden dürfen.

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