Werkstattsuche
Was tun, wenn die Autobatterie ihren Geist aufgibt?
In drei Schritten zur passenden Werkstatt
Leistung & Fahrzeug wählen
Geben Sie Ihren Ort, die Werkstattleistung sowie Ihr Fahrzeug an und vergleichen Sie die Preise.
Termin buchen
Wählen Sie die optimale Werkstatt in Ihrer Nähe und buchen Sie einen Termin zum Festpreis.
Einfach vorbeifahren
Bringen Sie Ihr Auto zum vereinbarten Termin in die Werkstatt und bezahlen Sie bequem vor Ort.
Autobatterie

Eine Autobatterie, die umgangssprachlich auch als Starterbatterie bezeichnet wird, ist im Grunde genommen ein Bleiakkumulator. Sie besteht aus mehreren Zellen. Dabei handelt es sich um Bleiplatten. Dazwischen wird eine 37-prozentige Schwefelsäure gefüllt. Diese dient als Elektrolyt. In jeder dieser Zellen kann eine elektrische Spannung von etwas mehr als 2 Volt erzeugt werden. Deshalb sind die typischen Autobatterien mit einer Spannung von 12 Volt aus sechs Zellen in Reihe aufgebaut. An jeder Seite der Batterie befindet sich ein Pol, an den die Polklemmen angeschlossen werden können. Damit es beim Anschluss keine versehentlichen Verwechslungen gibt, hat der Pluspol meistens einen etwas größeren Durchmesser als der Minuspol. Beim Anschließen einer Batterie muss immer zuerst die Plusklemme angeschlossen werden. Erst danach wird das Massekabel an den Minuspol geklemmt. Beim Abklemmen wird das Massekabel zuerst abmontiert. Diese Reihenfolge muss eingehalten werden, um Kurzschlüsse zu vermeiden. Durch einen versehentlich verursachten Kurzschluss kann nicht nur die Batterie, sondern auch die Fahrzeugelektronik beschädigt werden.

Insbesondere während des Startvorgangs muss die Autobatterie kurzfristig eine hohe Stromstärke abgeben können. Zur Betätigung des Anlassers sind in der Regel Stromstärken von mehreren Hundert Ampere erforderlich. Wie hoch die maximale Stromstärke der Autobatterie ist, steht auf dem Aufkleber. Dort steht dann beispielsweise ein Wert von 200 A. Das A ist die Abkürzung für Ampere. Diese Bezeichnung ist aber nicht mit der Kapazität zu verwechseln. Die Kapazität einer Batterie wird in Amperestunden, kurz Ah, angegeben. Dieser Wert gibt Aufschluss darüber, wie viel Ampere eine vollgeladene Autobatterie über einen Zeitraum von einer Stunde abgeben kann. Sobald der Motor gestartet wurde, wird die Batterie durch den Generator, der auch als Lichtmaschine bezeichnet wird, wieder geladen. Bei langsamer Fahrt mit einer geringen Motordrehzahl kann es auch vorkommen, dass der Generator nicht genug Strom zur Versorgung der Fahrzeugelektronik produzieren kann. In dem Fall wird auch Strom von der Batterie genutzt, um alle elektrischen Funktionen aufrechtzuerhalten.

Was ist zu tun bei einer defekten Autobatterie? Durch das ständige Laden und Entladen einer Autobatterie entsteht natürlich auch ein gewisser Verschleiß. Dieser macht sich insbesondere in der kalten Jahreszeit bemerkbar. Da bei niedrigen Außentemperaturen der innere Widerstand einer Batterie ohnehin erhöht ist, geht dies zulasten der Leistung. Das macht sich dann in der Form bemerkbar, dass die Leistung der Batterie kaum noch ausreicht, um den Anlasser ausreichend mit elektrischer Energie zu versorgen. In solchen Fällen hilft meistens nur noch ein zusätzliches Aufladen der Batterie während der Nachtstunden mit einem geeigneten Ladegerät. Sobald es wiederholt zu Startschwierigkeiten kommt, sollte über einen Wechsel der Autobatterie nachgedacht werden. Der Wechsel einer Starterbatterie in einer Werkstatt ist eigentlich keine große Sache. Eine neue Autobatterie von guter Qualität kostet in etwa 100 Euro. Für das Auswechseln benötigt ein Mechaniker ungefähr eine halbe Stunde. Es müssen ja lediglich die beiden Polklemmen abmontiert und die Batteriehalterung gelöst werden. Danach wird die neue Autobatterie eingesetzt und wieder angeschlossen. Dafür fallen dann nochmals Kosten von 30 bis 50 Euro an. Eine alte Autobatterie muss aber auch fachgerecht entsorgt werden. Dafür berechnen einige Werkstätten zusätzlich bis zu 15 Euro.

Autowerkstatt nach Region: