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Abgasuntersuchung (AU)

Die Abgasuntersuchung, kurz AU, ist eine für jedes Kraftfahrzeug gesetzlich vorgeschriebene Prüfung des Schadstoffausstoßes. Noch bis 2010 konnte sie unabhängig von der Hauptuntersuchung (HU) vorgenommen werden – seitdem ist sie jedoch Bestandteil der HU. AU-Plaketten werden demnach nicht mehr angebracht: Dem zweijährigen Turnus der Hauptuntersuchung folgend werden spätestens ab 2013 keine AU-Plaketten mehr an den vorderen PKW-Nummernschildern zu sehen sein.

Von der ASU zur AU

Noch unter dem Begriff „Abgassonderuntersuchung“ (ASU) wurde die Prüfung im Jahr 1985 eingeführt und war zunächst nur für benzingetriebene Fahrzeuge vorgeschrieben. Als Ende 1993 die Prüfung auch für Dieselfahrzeuge verpflichtend und damit allgemeingültig wurde, folgte die Umbenennung in „Abgasuntersuchung“. Im Zuge der um diesen Zeitraum immer häufiger für Ottomotoren verbauten geregelten Katalysatoren erhielten diese Fahrzeuge einen eigenen Ablauf der Abgasuntersuchung, der sich etwas von der „normalen“ AU unterschied.

Was bei der AU geprüft wird

Die Abgasuntersuchung dient dazu, den Schadstoffausstoß der am Verkehr teilnehmenden Fahrzeuge innerhalb bestimmter Grenzen zu halten. Analog zur technischen Weiterentwicklung in der Automobilindustrie werden diese Grenzwerte in Form neuer EU-Richtlinien und Leitfäden immer wieder auf höhere Niveaus angepasst – ebenso die Untersuchungsparameter. Deren Einhaltung wird heute nur noch im Rahmen des HU-Prüfberichts und dementsprechend über die HU-Plakette nachgewiesen.

Bis heute gilt jedoch wie bei der Hauptuntersuchung der Entzug der Betriebserlaubnis, sofern das getestete Fahrzeug nicht den geforderten Bedingungen genügt. Ziel des Gesetzgebers ist letztlich, emissionsarme Fahrzeuge zu fördern. In diesem Zuge sind Anfang 2012 neue Messgeräte eingeführt worden, die um ein Vielfaches genauere Ergebnisse liefern. Da bei neueren Fahrzeugen das Abgasverhalten mit On-Board-Diagnose-Geräten (OBD) permanent überwacht wird, könnte die AU in naher Zukunft statt über das Endrohr direkt über den OBD-Speicher ausgelesen werden. Aktuell ist dieses Verfahren aber noch recht umstritten.

AU-Termin

Für die Abgasuntersuchung muss heute kein gesonderter Termin mehr vereinbart werden, da sie meist zusammen mit der Hauptuntersuchung erfolgt. Allerdings ist dies nicht zwingend der Fall: Es ist nachwievor möglich, die AU als Teiluntersuchung von einer separaten Prüfwerkstatt vornehmen zu lassen. Der entsprechende Nachweis ist dann bei der anschließenden Hauptuntersuchung mitzuführen, da ohne bestandene AU keine HU-Plakette vergeben wird. Darüber hinaus kann der Autobesitzer vom AU-Betrieb eine Bescheinigung verlangen, aus welcher ersichtlich ist, wie dieser die Abgasuntersuchung entsprechend den Herstellervorgaben durchgeführt hat. Hilfreich könnte das beispielsweise sein, sollte es Unstimmigkeiten zwischen dem Autobesitzer und dem Prüfbetrieb geben.